3 Kontenmodelle im Vergleich

Drei Kontenmodelle im Vergleich – 2 Konten-, 3 Konten- und 6 Kontenmodell

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Was sind eigentlich Kontenmodelle und brauche ich wirklich echte Konten?

Stell dir ein Kontenmodell wie ein System für dein Geld vor. Es besteht aus mehreren Konten, auf die du dein Geld aufteilst. Diese Konten müssen auch keine „echten physischen Konten“ bei einer Bank sein. Das kann auch ein „virtuelles Konto“ in einer Haushaltsapp sein. Also eine Kategorie, zu der du dein Geld zuweist. Wenn du Kontenmodelle nutzt, dass lege dir am besten Daueraufträge an, damit du so viel es geht automatisieren kannst.

Welche Kontenmodelle gibt es?

Es gibt viele Kontenmodelle, du du nutzen kannst. Je nach dem wie detailliert du deine Finanzen strukturieren möchtest, kannst du mehr oder weniger Konten für dich anlegen. Ich möchte dir heute das 2 Kontenmodell, das 3 Kontenmodell und das 6 Kontenmodell zeigen. Starten wir mit den Kontenmodellen:

3 Kontenmodelle im Vergleich

Das 2 Kontenmodell

Einfacher geht’s kaum. Bei dem 2 Kontenmodell hast du einfach zwei Konten. Einmal ein Konto für deine ganzen Ausgaben (Konsum) das wird dann sehr wahrscheinlich dein Girokonto sein, was du schon hast. Das andere Konto ist dein Sparkonto.

Für das erste Konto nutzt du 75% von deinem Einkommen für alle deine Ausgaben.
Die restlichen 25 % legst du auf dein Sparkonto.

Dieses Sparkonto könnte zum Beispiel ein Tagesgeldkonto sein wo du dein Geld parkst, damit es nicht auf deinem Girokonto liegt. Alternativ kannst du dir auch ein Unterkonto bei deiner Bank anlegen, falls die so etwas anbieten. Wenn du von dem gesparten Geld auch etwas investieren möchtest dann brauchst du noch ein Depot.

Das 3 Kontenmodell

Bei dem 3 Kontenmodell splitten wir dein Einkommen noch ein bisschen mehr auf. Für das erste Konto nutzt du einfach dein Girokonto. Für dein Spaßkonto kann es auch dein Girokonto sein oder du legst dir ein Unterkonto bei deiner Bank an. Für dein Sparkonto eignet sich ein Tagesgeldkonto und um Vermögen aufzubauen brauchst du ein Depot.

Für das erste Konto (Girokonto) nutzt du 50% von deinem Einkommen für deine wichtigen Ausgaben wie:

  • Wohnkosten (Miete, Strom, Wasser, Gas…)
  • Transport (Auto, öffentliche Verkehrsmittel, Taxi…)
  • Gesundheit (Medikamente, Arztkosten…)
  • Lebensmittel (Nahrungsmittel, Getränke, Hygieneartikel…)
  • Tierhaltung (Tierfutter, Tierarzt, Versicherung…)
  • Versicherungen (Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung…)

20-30% legst du auf dein Spaßkonto (Girokonto oder Unterkonto) für:

  • Urlaube
  • Restaurantbesuche
  • Freizeitaktivitäten
  • Video- und Musikstreaming

20-30% legst du auf dein Vermögenskonto (Depot) / Sparkonto (Tagesgeldkonto)

  • Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto (Mindestens 3 Monatsgehälter, besser 6 oder sogar 12 Monate)
  • Das restliche Geld, was du vorerst nicht brauchst, kannst du investieren (Depot)

Das 6 Kontenmodell (nach T. Harv Eker)

Ich mag das 6 Kontenmodell, weil es dort eine extra Bildung und Spendenkategorie gibt. Ich persönlich gebe viel Geld für meine Weiterbildung aus. Denn mein Business kann nur so gut sein, wie ich es bin. Und deswegen liebe ich es zu wachsen und Neues zu lernen.

Wenn du dir zum Thema „Spenden“ jetzt denkst: „Spenden? Da habe ich kein Geld für.“ Dann frag dich mal, ob das wirklich so ist. Hier in Deutschland geht es uns so gut! Auch wenn du glaubst, gerade kein Geld zu haben, würden sich ganz viele andere Menschen auf der Welt wünschen an deiner Stelle zu sein. Außerdem zeigst du dem Universum, dass du in Fülle lebst und genug zum Geben hast.

50%-55% „Alltags Konto“ (Girokonto) für deine wichtigen Ausgaben wie:

  • Wohnkosten (Miete, Strom, Wasser, Gas…)
  • Transport (Auto, öffentliche Verkehrsmittel, Taxi…)
  • Gesundheit (Medikamente, Arztkosten…)
  • Lebensmittel (Nahrungsmittel, Getränke, Hygieneartikel…)
  • Tierhaltung (Tierfutter, Tierarzt, Versicherung…)
  • Versicherungen (Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung…)

10% „Finanzielle Freiheit Konto“ (Girokonto) nutzt du für:

  • Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto (Mindestens 3 Monatsgehälter, besser 6 oder sogar 12 Monate)
  • Das restliche Geld, was du vorerst nicht brauchst, kannst du investieren (Depot)

10% „Spar“ (Girokonto) nutzt du für deine kurzfristigen Sparziele wie:

  • Urlaube
  • Größere Anschaffungen (Auto, Möbel…)

10% „Bildungskonto“ (Girokonto / Unterkonto) nutzt du für:

  • Coachings
  • Seminare
  • Bücher

10% „Spaßkonto“ (Girokonto / Unterkonto) nutzt du für:

  • Restaurantbesuche
  • Freizeitaktivitäten
  • Video- und Musikstreaming

5-10% „Spenden“ (Girokonto / Unterkonto ) nutzt du für:

  • Monatliche und jährliche Spenden

Es gibt noch mehr Kontenmodelle, du brauchst es aber auch nicht komplizierter machen, als es ist. Das sind jetzt Modelle, die du als Einzelpersonen für dich nutzen kannst.

Das 3 Kontenmodell für Paare

Wenn ihr zu zweit ein Kontenmodell nutzen möchtet dann könnt ihr das mit dem 3 Kontenmodell für Paare machen.

Kontenmodell für Paare Variante 1:

Die Einnahmen beider Personen werden auf ein Gemeinschaftskonto einzahlt. Von diesem Konto werden alle gemeinschaftlichen Ausgaben bezahlt. Von dem Betrag, der noch übrig bleibt, bekommt jede Person einen Prozentsatz auf sein eigenes Girokonto ausgezahlt – vorzugsweise fifty fifty.

Kontenmodell für Paare Variante 2:

Hier gibt es auch ein Gemeinschaftskonto. Bei dem Gemeinschaftskonto wäre das dann aber so, dass jeder Partner einen bestimmten Betrag auf dieses Konto überweist und ihr dann von diesem Konto die gemeinschaftlichen Ausgaben tätigt.

Welches Kontomodell passt zu dir oder zu euch am besten?

Zusammenfassung:

Nutze ein Kontenmodell, um deine Finanzen zu organisieren und automatisiere so viel es geht und lege dir Daueraufträge an. Nutze auch ein 3 Kontenmodell gemeinsam mit deinem Partner.

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